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Aaron Radin über das Geschäftsmodell der Museum-App-Plattform Toura

Die 2009 gegründete Agentur Toura (New York und London) bietet Museen und Kultureinrichtungen eine webbasierte Plattform an, mit der sie Apps für das iPhone und andere Smartphones weitgehend eigenständig erstellen können. In einem Videobeitrag von Reuters erläutert Mitgründer Aaron Radin die technische Konzeption und das Geschäftsmodell von Toura:

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Erträge will Toura vor allem aus einer Beteiligung von 50% an den Verkaufserlösen der Apps erzielen. Momentan sind bei iTunes acht Toura-Apps mit einem Durchschnittspreis von 2,42 EUR gelistet. Aaron Radin, der zuvor u.a. für CBS und Walt Disney gearbeitet hat, will versuchen, über Vertriebs-Partnerschaften in deutlich größere Dimensionen vorzustoßen, um die Anfangsinvestitionen von 1,5 Millionen USD einzuspielen und Toura (aktuell acht Mitarbeiter) nachhaltig am Markt zu etablieren.

Für Museen ist Toura sicherlich eine interessante Alternative zur aufwendigen Entwicklung einer eigenen Museums-App durch einen Dienstleister. Allerdings ist ein deutlicher Trend zu erkennen, Museums-Apps kostenlos anzubieten, um damit möglichst viele (junge, gutsituierte) Smartphone-Nutzer für das Museum zu interessieren. Angebote wie die aktuelle Toura-App zur Summer Exhibition der Londoner Royal Academy für 4,99 EUR werden es in diesem Umfeld schwer haben, Käufer zu finden.

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2 Responses

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  1. Patrick says

    Ist es nicht so, dass man nur mit X-Code iOS Apps erstellen darf? War das nicht das Problem mit dem Adobe Flash Zeug? Ansonsten coole Idee, aber auch recht teuer. Vor eine Woche in Florenz habe ich alleine 22€ für Eintritt in den Palazzo Pitti gelöhnt, da würde ich ungern noch 3€ für ne App ausgeben, wobei eh fraglich ist, ob man im fremden Ländern dann Apps herunterlädt, wegen der Roaming kosten.

  2. Michael says

    Ich denke, technisch erfolgt die App-Erstellung schon durch Toura, sie bieten nur ein Content-Management-System für die Einstellung der Inhalte. Die Roaminggebühren kann man natürlich an jedem WLAN-Hotspot umgehen, kritisch wird es, wenn die App selbst nur online funktioniert.



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