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	<title>Culture to go Blog</title>
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	<description>Kultur und Medien</description>
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		<title>Erfahrungen mit dem ersten KultUp im MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt &#8211; Interview mit Ulrike Schmid und Tanja Neumann</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2012/03/27/erfahrungen-mit-dem-ersten-kultup-im-mmk-museum-fuer-moderne-kunst-frankfurt-interview-mit-ulrike-schmid-und-tanja-neumann/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 08:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. März 2012 fand im Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) das erste KultUp von Ulrike Schmid und Tanja Neumann statt. Ich habe mit den beiden Intitiatorinnen über diese neue Variante des Tweetups gesprochen: Michael Müller: Mit “KultUp &#8211; &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/27/erfahrungen-mit-dem-ersten-kultup-im-mmk-museum-fuer-moderne-kunst-frankfurt-interview-mit-ulrike-schmid-und-tanja-neumann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 22. März 2012 fand im Frankfurter Museum für Moderne Kunst (<a title="MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt - Website" href="http://www.mmk-frankfurt.de/" target="_blank">MMK</a>) das erste <a title="KultUp - Tweet up your cultural life! - Website" href="http://kultup.org/" target="_blank">KultUp</a> von Ulrike Schmid und Tanja Neumann statt. Ich habe mit den beiden Intitiatorinnen über diese neue Variante des Tweetups gesprochen:</em></p>
<p><strong>Michael Müller</strong>: Mit “KultUp &#8211; Tweet up your cultural life!” (#ktwpffm) haben Sie die Idee des Museums-Tweetups, die in München schon mehrfach stattgefunden haben, erstmals in der Mainmetropole realisiert. Was ist das spezifische Profil der Frankfurter Variante?</p>
<p><strong>Tanja Neumann</strong>: Erstmals geht es bei uns nicht ausschließlich um Museums-Tweetups. Diesmal war es ein Museum, beim nächsten Mal wird es um Bücher gehen, und danach wahrscheinlich um Musik. Ein Filmfestival steht auch auf unserer Wunschliste, und selbstredend sind wir offen für Anregungen. Es werden also mehr Kultur-Tweetups als Museums-Tweetups werden.</p>
<p><strong>MM</strong>: Kulturinteressierte Twitterati treffen sich im Museum, und dann?</p>
<p><strong>Ulrike Schmid</strong>: Twittern sie.</p>
<p><strong>MM</strong>: Wenig überraschend. Und werden gleichzeitig durch die Sammlung geführt &#8230;</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1576" title="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_1.jpg" alt="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" width="600" height="120" /></a></p>
<p><strong>US</strong>: Genau. Außerdem wollen wir bei unseren Kultur-Tweetups immer auch einen Mehrwert bieten und eben auch den Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Damit die Twitterer auch etwas erfahren, was sie bei einer normalen Führung oder einem Besuch nicht erfahren. Im MMK haben wir ein Twitter-Interview mit dem Kurator im Anschluss an den offiziellen Teil angeboten, das sich allerdings in erster Linie an die Twitterati „draußen“ gerichtet hat.</p>
<p><strong>MM</strong>: Als Live-Twitterer lebt man ja gewissermaßen in zwei Welten: Man nimmt analog an einer Veranstaltung teil und kommuniziert digital mit der großen, weiten Welt des Twitteruniversums. Wie erlebt man diesen Spagat, wie hält man ihn aus?</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1577" title="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_2.jpg" alt="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" width="600" height="120" /></a></p>
<p><strong>TN</strong>: Es ist definitiv anstrengend. Man muss seine Aufmerksamkeit zwischen dem Raum, in dem man sich körperlich befindet, und dem virtuellen Raum, in dem man kommuniziert, aufteilen. Es ist amüsant, sich selbst dabei zu beobachten, wie man nervös wird, wenn das Smartphone eine Seite nicht schnell genug lädt oder sich schlichtweg weigert, einen fertig formulierten Tweet zu senden, weil der Empfang zu schwach ist. Wenn man, wie in unserem Fall, noch zwischen zwei Twitter-Accounts switcht – dem eigenen und dem offiziellen KultUp-Account –, muss man auch noch im Auge behalten, welcher Tweet zu welchem Account passt bzw. wie man formulieren muss, damit er sich ins Gesamtbild einfügt und man nicht „aus der Rolle fällt“.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1578" title="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/KultUp_3.jpg" alt="KultUp im MMK, Frankfurt am Main" width="600" height="120" /></a></p>
<p><strong>MM</strong>: Klingt nach echter Schwerstarbeit.</p>
<p><strong>TN</strong>: Schon, aber es die Anstrengung definitiv wert, weil man nicht nur zwei oder mehr Kommunikationssituationen gerecht werden muss, sondern auch den Input von all den Teilnehmern bekommt. Und ein solcher Überschuss an anregenden Ideen und Informationen ist die Art von „Problem“, die ich gern öfter hätte.</p>
<p><strong>US</strong>: Anstrengend, so wie Tanja es beschrieben hat, ist es aber nur für uns Organisatorinnen. Die „normalen Twitterer“ twittern einfach nur über das Erlebte/Gehörte. Wir hingegen haben ja auch noch eine Moderatoren-Rolle d. h. wenn Fragen aus dem Virtuellen kommen, müssen wir sie beantworten oder weitergeben. Der Spagat besteht also nicht nur darin, selbst zu twittern, zwischen den Accounts zu switchen, sondern auch noch Fragen die Twitterer draußen in der weiten Welt im Auge zu behalten und darauf zu reagieren.</p>
<p><strong>MM</strong>: War es schwer, Teilnehmer für ein solches Event zu gewinnen?</p>
<p><strong>TN</strong>: Ja und nein. Wir haben festgestellt, dass es schwer ist, abzuschätzen, wer tatsächlich vor Ort anwesend sein wird. Das hängt von vielen Faktoren ab, und selbst die Voranmeldungen werden ja nicht als übermäßig verbindlich wahrgenommen. So waren inklusive Gastgeber 12 Personen vor Ort, aber am Tweetup beteiligt haben sich 50. Es ist ja Teil des Charmes, dass nicht nur die Anwesenden als Teilnehmer zählen.</p>
<p><strong>US</strong>: Außerdem darf man natürlich nicht vergessen, dass wir damit was völlig Neues etabliert haben. Wir haben im Vorfeld, während und nach dem ersten Frankfurter Kultur-Tweetup sehr viel Resonanz erhalten, auch – und das finde ich besonders erfreulich – von Twitterern, die nicht aus der typischen Kulturszene kommen.</p>
<p><strong>MM</strong>: Welche Folgerungen ziehen Sie aus den Erfahrungen mit der Premiere für die Ausrichtung und Organisation der nächsten KultUps?</p>
<p><strong>US</strong>: Die Organisation zwischen Tanja und mir und die Zusammenarbeit mit dem MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt haben super funktioniert. Da das MMK selbst mittels verschiedener Medien auf den Kultur-Tweetup hingewiesen hat, gibt es unserseits auch eine gewisse „Erwartungshaltung“ an die kommenden Gastgeber in den Kultureinrichtungen. An der Ausrichtung an sich und der Organisation werden wir erstmal nichts ändern. Jede von uns beiden hat so ihre Stärken und wir ergänzen uns da ganz gut. Änderungen wird es hinsichtlich der Anmeldungen geben. Ob wir ganz drauf verzichten oder es nur über Facebook laufen lassen, müssen wir uns noch überlegen. Ein bisschen Zeit bleibt uns ja noch bis zum nächsten KultUp.</p>
<p>Den Reaktionen der Teilnehmer nach sollten wir am Konzept nicht viel ändern. Wir sind gespannt, wie das Spektrum der Themen, die wir anbieten wollen, sich auswirkt. Bleiben die Teilnehmer dieselben? Variiert das Interesse je nach Programm? Wir werden sehen.</p>
<p><strong>MM</strong>: War Ihr Gastgeber eigentlich schon vorher Social Media-affin?</p>
<p><strong>US</strong>: Das MMK war vorher schon recht aktiv auf Facebook, hat einen Flickr-Account sowie YouTube- und Vimeo-Channels. Der Twitter-Account ist neu. Überlegungen in dieser Richtung gab es schon vorher, unser Tweetup war dann der Anlass, mit dem Twittern anzufangen. (Siehe auch mein <a title="Interview von Ulrike Schmidt mit Susanne Gaensheimer" href="http://kulturzweinull.eu/index.php/wissen-sollte-frei-zuganglich-sein-%C2%A6-interview-mit-dr-susanne-gaensheimer-direktorin-des-mmk-frankfurt/" target="_blank">Interview</a> mit Frau Dr. Gaensheimer)</p>
<p><strong>MM</strong>: Wie hat das Museum für Moderne Kunst die Impulse dieses Events aufgegriffen? Twittert die Direktorin, twittert das Team fleißig weiter?</p>
<p><strong>TN</strong>: Die Direktorin Susanne Gaensheimer twittert unseres Wissens nicht selbst, aber das PR-Team wird hoffentlich am Ball bleiben. Es wird auch einen Blogbeitrag geben, der das Event aus Sicht der Gastgeber schildert. Da das MMK Frankfurt bisher keinen eigenen Blog hat, wird der Bericht als Gastbeitrag auf dem KultUp-Blog erscheinen.</p>
<p><strong>US</strong>: Wir warten gespannt auf deren Blogbeitrag.</p>
<p><strong>MM</strong>: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für die nächsten KultUps!</p>
<p><em>Foto: MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt.</em></p>
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		<title>&#8220;Exzellente Wissenschaft braucht Verständlichkeit&#8221; &#8211; Klaus Tschira Stiftung gründet Institut für Wissenschaftskommunikation</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2012/03/20/nationales-institut-fuer-wissenschaftskommunikationexzellente-wissenschaft-braucht-verstaendlichkeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 14:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Humanities]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftskommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungseinrichtungen wird zunehmend erwartet, dass sie der Öffentlichkeit verständlich erklären, wie und worüber sie arbeiten. Dazu bedarf es neben der Bereitschaft, sich über den Kreis der Fachkollegen hinaus mitzuteilen, spezifischer kommunikativer und nicht zu letzt &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/20/nationales-institut-fuer-wissenschaftskommunikationexzellente-wissenschaft-braucht-verstaendlichkeit/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Wissenschaftlern an Universitäten und Forschungseinrichtungen wird zunehmend erwartet, dass sie der Öffentlichkeit verständlich erklären, wie und worüber sie arbeiten. Dazu bedarf es neben der Bereitschaft, sich über den Kreis der Fachkollegen hinaus mitzuteilen, spezifischer kommunikativer und nicht zu letzt auch technisch-medialer Kompetenzen. </p>
<p>Die Stiftung des SAP-Mitgründers Klaus Tschira (<a title="KTS - Klaus Tschira Stiftung, Website" href="http://www.klaus-tschira-stiftung.de/" target="_blank">KTS</a>) in Heidelberg, hat am vergangenen Mittwoch angekündigt, ein Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) zu gründen. Es wird am Karlsruher Institut für Technologie (<a title="KIT - Karlsruher Institut für Technologie, Website" href="http://www.kit.edu/index.php" target="_blank">KIT</a>) angesiedelt sein. Für die erste Förderperiode von fünf Jahren finanziert die Klaus Tschira Stiftung das Institut mit 10 Millionen Euro.</p>
<p>&#8220;Exzellente Wissenschaft brauch Verständlichkeit&#8221;, erläutert Klaus Tschira das Anliegen des NaWik. Dazu sollen Aus- und Weiterbildungsangebote entwickelt werden, die Interessenten bundesweit zur Verfügung stehen werden. Das Lehrangebot wird neben Kursen in Karlsruhe und an anderen Hochschulen möglicherweise auch internetbasierte Lernformen umfassen. Vorrangige Zielgruppe ist der wissenschaftliche Nachwuchs. Soweit die Kapazitäten ausreichen, können aber auch bereits profilierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Angebote nutzen, wie Renate Ries von der KTS auf Nachfrage erklärt.</p>
<p>Mit im Boot ist der Heidelberger Verlag Spektrum der Wissenschaft, der sich mit Zeitschriften und seiner Plattform für Wissenschaftsblogs <a title="Die wissenschaftlichen Blogportale SciLogs und Scienceblogs, Beitrag auf Culture to go Blog" href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/06/wissenschaftliches-bloggen-die-plattformen-scilogs-und-scienceblogs/" target="_blank">SciLogs</a> seit Jahren auf dem Feld der Wissenschaftskommunikation engagiert.</p>
<p>Begleitend startet am KIT ein Studiengang &#8220;Wissenschaft &#8211; Medien &#8211; Kommunikation&#8221;.</p>
<p>Momentan ist noch nicht klar zu erkennen, was genau an dem neuen Institut stattfinden wird. Der geplante Bachelor- und Masterstudiengang dürfte sich eher an Fachjournalisten richten, die <em>über </em>die Wissenschaft schreiben, die Fortbildungsangebote für Doktoranden und Postdocs an junge Forscher, die <em>aus </em>der Wissenschaft berichten. Spannend wird auch sein, welche Rolle die digitalen Medien, etwa Wissenschaftsblogs oder das Social Web spielen werden.</p>
<p>Wer das neue Institut leiten wird, steht nach Angaben der Stiftung noch nicht fest. Der Start ist für den Oktober 2012 angekündigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>de.hypotheses.org &#8211; Interview mit Initiatorin Mareike König zum neuen Portal für geisteswissenschaftliche Blogs</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2012/03/14/de-hypotheses-org-interview-mit-initiatorin-mareike-koenig-zum-neuen-portal-fuer-geisteswissenschaftliche-blogs/</link>
		<comments>http://blog.culture-to-go.com/2012/03/14/de-hypotheses-org-interview-mit-initiatorin-mareike-koenig-zum-neuen-portal-fuer-geisteswissenschaftliche-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 11:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Humanities]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung   &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften&#8221; statt (#dhiha4). Anlass war der offizielle Start des deutschen Zweigs des Portals Hypotheses für Weblogs aus den Geisteswissenschaften. Am Rande der &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/14/de-hypotheses-org-interview-mit-initiatorin-mareike-koenig-zum-neuen-portal-fuer-geisteswissenschaftliche-blogs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am 9. März fand in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München die Tagung   &#8220;<a title="Die Tagung &quot;Weblogs in den Geisteswissenschaften&quot; im Redaktionsblog von de.hypotheses.org" href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136">Weblogs in den Geisteswissenschaften</a>&#8221; statt (#dhiha4). Anlass war der offizielle Start des deutschen Zweigs des Portals Hypotheses für Weblogs aus den Geisteswissenschaften. Am Rande der Tagung habe ich mit Projektleiterin Mareike König vom Deutschen Historischen Institut in Paris gesprochen.</em></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-1527" title="Screenshot de.hypotheses.org" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_hyotheses.jpg" alt="Screenshot de.hypotheses.org" width="320" height="314" /></p>
<p><strong>Michael Müller</strong>: Mit der heute offiziell gestarteten Plattform <a title="Portal für deutschsprachige Blog aus den Geisteswissenschaften" href="http://de.hypotheses.org" target="_blank">de.hypotheses.org</a>, dem deutschsprachigen Zweig des französischen Portals Hypotheses, bieten Sie Geisteswissenschaftlern die Möglichkeit, ein Weblog einzurichten. An wen richtet sich dieses Angebot, und wie funktioniert es?</p>
<p><strong>Mareike König</strong>: Es ist ein Angebot an die wissenschaftliche Community in den Geistes- und Sozialwissenschaften, alle Disziplinen. Jeder, der akademisch tätig, an eine Universität oder ein Forschungsinstitut angebunden ist, kann hier ein Blog eröffnen. Das kann ein Doktorand, eine Professorin, eine Stipendiatin sein, aber auch Mitarbeiter von Einrichtungen der Forschungsförderung, Bibliothekare, Archivarinnen … Wir haben diesen Rahmen bewusst sehr breit gewählt.</p>
<p><strong>MM</strong>: Wer auf de.hypotheses.org schreiben möchte, muss sich bei der Redaktion bewerben?</p>
<p><strong>MK</strong>: Man nimmt zunächst über ein online-Formular Kontakt zu uns auf. Wir stellen dort eine Reihe von Fragen, die dazu anregen sollen, sich noch einmal klar zu machen, wie man sein Blog führen möchte. Wir bitten um eine Kurzbeschreibung, fragen nach den Zielgruppen, wie die Kommentarfunktion eingestellt werden soll, nach Schlagwörtern, Kategorien, ob Video und Audio eingebunden werden sollen … Wie viele Personen werden in dem Blog schreiben? Wir entscheiden dann, ob das Blog in unserem Portal aufgenommen wird.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_grande_guerre.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1529" title="Screenhsot Blog zum Jubiläum des Ersten Weltkriegs" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_grande_guerre.jpg" alt="Screenhsot Blog zum Jubiläum des Ersten Weltkriegs" width="600" height="140" /></a></p>
<p><strong>MM</strong>: Nun finden Sie ein Projekt passend und interessant, schalten das Blog frei – was findet der neue Blogger, die neue Bloggerin dann vor?</p>
<p><strong>MK</strong>: Nach spätestens drei Tagen erhält der Blogger seine Zugangsdaten zu einem fertig aufgesetzten WordPress-Blog mit einer eigenen URL als Subdomain von hypotheses.org, also z. B. frueheneuzeit.hypotheses.org. Die Grundeinstellungen sind dort schon vorgenommen, auch die ersten drei Seiten werden von uns schon angelegt: Startseite, Über [Name des Blogs] und Impressum. Man kann dann sofort anfangen, seinen eigenen Header einzubinden und weitere Element wie Fotos oder eine Blogroll hinzuzufügen. Auch die Kurzbeschreibung aus dem Antragsformular findet sich in der Sidebar und als erster Blogpost.</p>
<p><strong>MM</strong>: Eine Stärke von WordPress ist die unglaubliche Fülle von Themes und Plugins, mit denen man das Content Management System gestalterisch und funktional anpassen und erweitern kann. Können die Blogger von hypotheses.org diese Möglichkeiten frei nutzen, oder sind sie auf ihre Vorgaben festgelegt?</p>
<p><strong>MK</strong>: Wir bieten zur Zeit die Möglichkeit, zwischen vier unterschiedlichen Themes zu wählen. Eines ist für Fotoblogs gedacht, die anderen unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrem Layout. Zudem bieten wir eine Fülle von Widgets, mit denen man zusätzliche Funktionalitäten integrieren kann. Wenn man etwas vermisst, kann man das bei uns anfordern. Wir verstehen uns als eine Community die lebt und sich weiterentwickelt. Zum Teil entwickeln wir auch eigene Sachen. Wir schauen dann: Ist das sinnvoll, wird das benötigt? Dann bauen wir es noch ein. Die wichtigsten Funktionen, etwa RSS-Feeds, die Integration von Sozialen Medien, beispielsweise der Google Plus-Button, sind schon verfügbar.</p>
<p><strong>MM</strong>: Welche Unterstützung bekommen die Kollegen, wenn Sie mit ihrem Blog loslegen möchten?</p>
<p><strong>MK</strong>: Wir bieten eine Dokumentation, ein „Getting started“-Handbuch, wo die ersten Schritte recht übersichtlich und einfach erklärt werden. Wir führen aber auch ein eigenes Blog, das Bloghaus, wo wir regelmäßig technische Hinweise und Hilfestellungen geben. Man kann auch über die Mailingliste um Hilfe bitten, wenn man irgendwo nicht klar kommt. Für die Zukunft planen wir, an den einzelnen Universitäten Schulungen zu WordPress anzubieten.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_Redaktion.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1530" title="Screenhsot Redaktionsblog von de.hypotheses.org" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_Redaktion.jpg" alt="Screenhsot Redaktionsblog von de.hypotheses.org" width="600" height="140" /></a></p>
<p><strong>MM</strong>: Wie lange dauert es erfahrungsgemäß, bis Novizen mit dem Redaktionssystem gut zurecht kommen und alle Funktionen sicher beherrschen?</p>
<p><strong>MK</strong>: Das kommt natürlich ganz auf die Vorkenntnisse an. Wer mit anderen CMS-Systemen wie Typo3 vertraut ist, hat das wahrscheinlich in ein, zwei Stunden geschafft, sonst dauert es vielleicht ein bisschen länger. Aber einen Artikel einzustellen, ist wirklich ganz, ganz einfach. Damit kommt eigentlich jeder sofort klar. Bei spezielleren Fragen, etwa der Einbindung von Widgets, muss man sich einfach mal hinsetzen und in der Dokumentation nachlesen. Im Grunde ist das Blog aber in einem halben Tag eingerichtet.</p>
<p><strong>MM</strong>: Wir haben heute auf der Tagung gehört, dass wissenschaftliche Blogs inhaltlich ganz unterschiedlich ausgestaltet sein können. Auf welche Form von Blog zielt de.hypotheses.org ab?</p>
<p><strong>MK</strong>: Was wir nicht wollen, sind wissenschaftliche Blogs, die man dem „Typ 1“ zuordnet: Blogs bei denen ein Wissenschaftler, eine Wissenschaftlerin über die eigenen Ansichten schreibt und gelegentlich einen persönlichen Blick auf die eigene Disziplin wirft. Wir möchten gerne Blogs haben, die themenspezifisch sind, die ein ganz klar abgegrenztes Thema haben. Am liebsten zu einem konkreten Vorhaben, zu einer Dissertation, einem Forschungsprojekt. Blogs, die für ein breiteres Publikum über wissenschaftliche Themen schreiben (Typ 2), sind sehr willkommen. Der dritte Typus, die richtigen Forschungsblogs, mit denen die Community des eigenen Fachs angesprochen wird, sind natürlich die Form, die wir uns besonders wünschen.</p>
<p><strong>MM</strong>: Wie ist die Ausrichtung bei der französischen Plattform hypothese.org, die ja schon länger aktiv ist und viele Hundert Forschungsblogs vereint?</p>
<p><strong>MK</strong>: Hier ist es eine Mischung aus Typ 2 und Typ 3, wobei die Forschungsblogs von Typ 3 eindeutig überwiegen. Das kennen wir in Deutschland in dieser Form noch nicht. Auch bei den Vorträgen auf unserer Tagung ging es stark um den Typ 2, weil das eben auch die Blogs sind, die man auf den bestehenden, naturwissenschaftlich orientierten Plattformen <a title="Beitrag von Culture to go Blog über SciLogs und Scienceblogs" href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/06/wissenschaftliches-bloggen-die-plattformen-scilogs-und-scienceblogs/" target="_blank">Scienceblogs oder SciLogs</a> schon kennt. Die sind ja eher auf eine populärwissenschaftliche Vermittlung ausgerichtet. Das hat bei uns auch seinen Platz, wir wollen uns aber nicht darauf beschränken. Es soll auch der fachliche Austausch im engeren Sinne möglich sein.</p>
<p><strong>MM</strong>: Sie haben die Möglichkeit angesprochen, zu einer Doktorarbeit zu bloggen. Das heißt: Ein solches Projekt ist irgendwann abgeschlossen (auch wenn es in der Regel lange dauert), der Blog also zeitlich begrenzt. Sind auch Blogs, etwa zu einer Ausstellung, einem Jubiläum willkommen, Blogs die irgendwann auch wieder eingestellt werden?</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_Forum.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1528" title="Screenhsot Blog des Deutschen Forums für Kunstgeschichte" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenhsot_Forum.jpg" alt="Screenhsot Blog des Deutschen Forums für Kunstgeschichte" width="600" height="140" /></a></p>
<p><strong>MK</strong>: Ja, unbedingt. Eine Ausstellung ist natürlich noch mal deutlich kürzer, wobei man ja schon in der Vorbereitungsphase anfangen kann. Bei solchen Eventblogs ist es ganz normal, dass sie irgendwann auch wieder eingestellt werden. Gerade das flexible Medium Blog ist dafür wunderbar geeignet. Da können auch mal kürzere Beiträge erscheinen oder eine Zeit lang gar keine. Man sollte zwar jede Woche bloggen, darf das aber nicht zu eng sehen. Letztlich ist ein Blog, was man daraus macht. Wir haben das selbst schon zu einer Veranstaltung gemacht. Die Beiträge und Vortragenden wurden vorher auf dem Blog angekündigt, damit konnte man schon in der Vorbereitungsphase Aufmerksamkeit auf die Tagung lenken.</p>
<p><strong>MM</strong>: Als ein Kriterium haben Sie die Anbindung an eine Institution genannt. Wären für Sie neben Universitäten, Akademien, Forschungseinrichtungen auch Institutionen der Kulturvermittlung wie Museen oder historische Stätten interessant?</p>
<p><strong>MK</strong>: Auf jeden Fall. Gerade in Museen arbeiten ja auch Wissenschaftler, da sehe ich überhaupt kein Problem.</p>
<p><strong>MM</strong>: … oder Archive, Bibliotheken, historische Gedenkstätten?</p>
<p><strong>MK</strong>: Ja, absolut. Da könnte man Institutionsblogs machen, wichtig ist es nur, dass es ein Thema gibt. Wenn eine Bibliothekarin über Ihr Leben bloggen möchte, würden wir sagen: Gute Idee, aber nicht für unsere Plattform, dafür ist sie nicht da. Aber wenn jemand etwa für sein Museum über ein bestimmtes wissenschaftliches Thema bloggt, ist das völlig in Ordnung.</p>
<p><strong>MM</strong>: Vielen Dank und viel Erfolg mit de.hypotheses!</p>
<p><em>Zur aktuellen Debatte und der Resonanz auf die Tagung in München siehe auch unser <a title="Storify zur Debatte um das wissenschaftliche Bloggen in den Humanities" href="http://blog.culture-to-go.com/mediathek/digital-humanities-bloggen-und-social-media-in-den-geisteswissenschaften/" target="_blank">Storify-Zusammenstellung</a>.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1526" width="1" height="1" style="display: none;" /><span style="position:absolute;top:-250px;left:-250px;"><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow">contact</a></span>]]></content:encoded>
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		<title>Wissenschaftliches Bloggen &#8211; die Plattformen SciLogs und Scienceblogs</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2012/03/06/wissenschaftliches-bloggen-die-plattformen-scilogs-und-scienceblogs/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Humanities]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Plattformen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Geisteswissenschaften sind Weblogs noch eine Ausnahmeerscheinung. Ob es sich etwa für einen Historiker lohnt und ziemt, seine Gedanken und Forschungen in Blogposts zu publizieren, ist eine Frage, die noch heftig diskutiert wird (siehe unsere Storify-Sammlung zu diesem Thema). &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2012/03/06/wissenschaftliches-bloggen-die-plattformen-scilogs-und-scienceblogs/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Geisteswissenschaften sind Weblogs noch eine Ausnahmeerscheinung. Ob es sich etwa für einen Historiker lohnt und ziemt, seine Gedanken und Forschungen in Blogposts zu publizieren, ist eine Frage, die noch heftig diskutiert wird (siehe unsere <a title="Storify-Sammlung zur Debatte um das Bloggen in den Humanities" href="http://storify.com/culturetogo/bloggen-in-den-geisteswissenschaften-debatten-mein">Storify-Sammlung</a> zu diesem Thema). Immerhin nimmt das Interesse am geisteswissenschaftlichen Bloggen erkennbar zu; am 9. März 2012 findet in München die Tagung <em><a title="Tagung Weblogs in den Geisteswissenschaften" href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136" target="_blank">Weblogs in den Geisteswissenschaften</a></em> (#dhiha4) statt, eine Veranstaltung des Kunsthistorischen Instituts der LMU und des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Auf Inititiative des Deutschen Historischen Instituts in Paris und Peter Habers von <a title="Website des Portals histnet" href="http://hist.net/" target="_blank">histnet</a> steht nun mit der <a title="Deutsche Sektion der Blog-Plattform hypotheses.org" href="http://de.hypotheses.org/" target="_blank">deutschen Sektion von hypotheses.org</a> ein Portal zur Verfügung, auf dem sich ohne großen Aufwand geisteswissenschaftliche Blogs einrichten lassen (darüber werden wir in Kürze ausführlicher berichten).</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es interessant, sich zwei Blogportale genauer anzuschauen, die &#8211; mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt &#8211; seit mehreren Jahren ein ähnliches Konzept verfolgen: <a title="Blogportal SciLogs" href="http://www.scilogs.de/" target="_blank">SciLogs</a> und <a title="Blogportal Scienceblogs" href="http://www.scienceblogs.de/" target="_blank">Scienceblogs</a>.</p>
<h3>Portal und Einzelblogs</h3>
<p>Die Struktur der beiden Portale ist ähnlich: Die Blogger &#8211; bei SciLogs sind es aktuell 71, bei Scienceblogs 37 &#8211; führen eigenständig und eigenverantwortlich ihre Weblogs, auf der Portalseite werden die jeweils aktuellsten Beiträge aus den Einzelblogs zusammengeführt. SciLogs bietet eine chronologische Liste, bei der über ein Profilbild die Person des Bloggers, der Bloggerin sehr präsent ist.</p>
<p> <a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_SciLogs.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1515" title="Screenshot SciLogs" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_SciLogs.jpg" alt="Screenshot SciLogs" width="600" height="542" /></a><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_Scienceblogs.jpg"><br /></a></p>
<p>Bei Scienceblogs ist die Zusammenstellung stärker strukturiert: Den Anfang macht ein von der Redaktion ausgewähltes &#8220;Topthema&#8221;, die folgende Liste der aktuellen Beiträge ist thematisch untergliedert. Da SciLogs mehr Blogs hat und weniger aktuelle Artikel auf der Startseite präsentiert, erscheinen die Beiträge nur recht kurz in diesem &#8220;Schaufenster&#8221; (Stichprobe 5. März: ältester Artikel vom 2. März), bei Scienceblogs deutlich länger (Stichprobe 5. März: ältester Artikel vom 19. Februar).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a style="color: #ff4b33; line-height: 24px; font-size: 16px;" href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_Scienceblogs.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1514" title="Screenshot Scienceblogs" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/03/Screenshot_Scienceblogs.jpg" alt="Screenshot Scienceblogs" width="600" height="474" /></a></p>
<h3>Charakter der Blogs </h3>
<p>Schon ein Blick auf die Blogverzeichnisse der bei beiden Portale macht deutlich, dass hier noch das ursprüngliche Verständnis eines Weblogs als bewusst persönlich geprägtes &#8220;Internettagebuch&#8221; dominiert: <em>Chemisch gesehen, inviting, ErkärFix, naklar, Mitnehmen, Graue Substanz, Quantensprung, Öko-logisch?</em> &#8230; lauten einige der Titel.  Bemerkenswert, dass sich auf beiden Plattformen auch große wissenschaftliche Institutionen finden: Das  <a title="Website Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften" href="http://www.cbs.mpg.de/index.html" target="_blank">Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften</a> Leipzig mit <a title="Weblog des MPI Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig" href="http://www.scilogs.de/blogs/blog/neurokognition/content/about" target="_blank">neurokognition</a> (SciLogs) und das <a title="Website Deutsches Museum München" href="http://www.deutsches-museum.de/" target="_blank">Deutsche Museum</a> mit einem <a title="Blog des Deutschen Museums, München" href="http://www.scienceblogs.de/deutsches-museum/" target="_blank">Blog </a>bei Scienceblogs.</p>
<p>Der thematische Schwerpunkt der Portale liegt eindeutig im naturwissenschaftlichen Bereich, wobei gerade auch die kulturellen und gesellschaftspolitischen Dimensionen von Wissenschaft Beachtung finden. Prinzipiell sind beide Portale jedoch offen auch für die &#8220;Humanities&#8221;. Jedenfalls erklären die Redakteure Jürgen Schönstein (Scienceblogs) und Lars Fischer (SciLogs) übereinstimmend, dass Beiträge aus den Geisteswissenschaften sehr willkommen sind. </p>
<h3>Das Umfeld</h3>
<p>Im Gegensatz zu der eingangs erwähnten Portal hypotheses.org handelt es sich bei den beiden Plattformen um kommerzielle Seiten. Das Führen eines Blogs ist dort kostenlos, der durch die Blogs generierte Traffic kommt aber den Betreibern des Portals zugute. Scienceblogs schaltet recht massiv Bannerwerbung auf den Seiten, SciLogs stellt die Marke des Betreibers Spektrum der Wissenschaft in den Vordergrund und beschränkt die Werbung auf die Produkte des eigenen Verlags.</p>
<p>Beide Plattformen achten darauf, nur seriöse, wissenschaftlich ausgewiesene Blogger aufzunehmen. In der Regel handelt es sich um aktive Wissenschaftler oder Wissenschaftsjournalisten. Insofern ist man hier in &#8220;guter Gesellschaft&#8221;. </p>
<h3>Selbst ein Blog auf SciLogs oder Scienceblogs einrichten?</h3>
<p>Es könnte für Museen und Kultureinrichtungen durchaus interessant sein, bei diesen gut besuchten Portalen mit einem eigenen Blog präsent zu sein. Ein solches Blog sollte dann aber eine deutlich wissenschaftliche Ausrichtung haben. Ein buntes Magazin, über das man für das eigene Haus wirbt, Veranstaltungen ankündigt oder Publikumsaktionen durchführt, wäre hier sicherlich fehl am Platze.</p>
<p>Bei Interesse wendet man sich formlos an die Redaktion. Kriterien für die Zulassung ist neben der fachliche Qualifikation die Bereitschaft, das Blog regelmäßig zu pflegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1498" width="1" height="1" style="display: none;" /><span style="display:none;"><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow">terms</a></span>]]></content:encoded>
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	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"><img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/project-honey-pot-spam-trap/images/terms.png" height="0" width="0" border="0" style="padding:0;margin:0;" /></a>	<item>
		<title>Interview mit Claudia Bertling Biaggini, Initiatorin der E-Learning-Plattform visual artnet</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2012/02/17/visual-artnetinterview-mit-claudia-bertling-biaggini-initiatorin-der-e-learning-visual-artnet/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 14:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Humanities]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[M-Learning]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweizer Portal visual artnet hat sich vorgenommen, kunsthistorisches Wissen mit neuen Methoden des E- und M-Learning zu vermitteln. Es versteht sich als Medium zur Weiterbildung im Fach Kunstgeschichte – auch außerhalb der Universitäten und  Schulen. Wir haben mit der &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2012/02/17/visual-artnetinterview-mit-claudia-bertling-biaggini-initiatorin-der-e-learning-visual-artnet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Schweizer Portal <a title="visual artnet - Internetseite" href="http://www.visual-artnet.ch/site/index.cfm?id_art=64093&amp;actMenuItemID=29280&amp;vsprache/DE/visual_artnet_ch___Auf_einen.cfm" target="_blank">visual artnet</a> hat sich vorgenommen, kunsthistorisches Wissen mit neuen Methoden des E- und M-Learning zu vermitteln. Es versteht sich als Medium zur Weiterbildung im Fach Kunstgeschichte – auch außerhalb der Universitäten und  Schulen. Wir haben mit der Initiatorin Claudia Bertling Biaggini über dieses Projekt gesprochen.</em></p>
<hr />
<p><em>Michael Müller: Frau Bertling Biaggini, visual artnet möchte kunsthistorisches Wissen durch E-Learning vermitteln. An wen richtet sich dieses Angebot?</em></p>
<p>Claudia Bertling Biaggini: Das Lernprogramm von visual artnet, das den gesamten deutschsprachigen Markt anspricht, richtet sich an Schüler, Jugendliche und Erwachsene und soll ganz allgemein für das Fach Kunstgeschichte begeistern und Fachwissen vermitteln.</p>
<p><em>MM: Sehen Sie Ihr Angebot auch als Ergänzung der klassischen akademischen Ausbildung im Fach Kunstgeschichte?</em></p>
<p>CBB: Vor allem unsere Vertiefungskurse richten sich an Studenten und an ein fachlich stärker interessiertes Publikum. Es werden Themen behandelt, die auch unter wissenschaftlichem Aspekt anregen sollen – so beispielsweise ein Kurs zur Intermedialität von Musik und Malerei. Das geht also weit darüber hinaus, was in den Grundkursen angeboten wird. Visual artnet wird sich in Zukunft dem Bedürfnis seiner Nutzer anpassen müssen und entscheiden, ob es mehr akademische oder eher breit angelegte  Schwerpunktthemen anbietet. Mein Ziel wäre es, diese Art Doppelspurigkeit aufrecht zu halten.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/02/Screenshot_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1485" title="visual artnet - Screenshot Online Learning" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/02/Screenshot_1.jpg" alt="visual artnet - Screenshot Online Learning" width="600" height="286" /></a></p>
<p><em style="line-height: 24px; border-width: initial; border-color: initial;">MM<strong>: </strong>Wie läuft der Unterricht bei visual artnet ab? Arbeiten die Lernenden alleine oder werden sie von Dozenten betreut?</em></p>
<p><em style="line-height: 24px; border-width: initial; border-color: initial;"></em>CBB: Es stehen verschiedene Module zur Auswahl. Bei basic und school werden Kurse unterschiedlicher Vertiefung angeboten, die eigenständig absolviert werden können. Unter der Rubrik academy sind interaktive Kurse eingerichtet, die von einem Tutor betreut werden. Die Tutorials machen einen direkten Wissensaustausch mit der Lehrperson oder mit anderen Teilnehmern möglich.</p>
<p><em>MM: Wer steckt hinter dieser Plattform?</em></p>
<p><em></em>CBB: Die Plattform wurde von mir gegründet, um das Fach Kunstgeschichte einer breiten Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen. Visual artnet lässt sich von Experten auf dem Gebiet Fach- und Mediendidaktik beraten und rekrutiert sein Autorenteam aus dem Fachbereich Kunstgeschichte.</p>
<p>Als Kunsthistorikerin sind mir die Möglichkeiten der Wissensaneignung im Fach Kunstgeschichte bekannt. Mit visual artnet habe ich ein Konzept entwickelt, das Lernen an Reflektionen knüpft und gleichzeitig eine funktionelle Lernumgebung schafft. Das betrifft die Verwendung von Bildmaterial, das Einbinden von Videosequenzen, spielerische Elemente und Selbsttests. Mit den von mir erstellten Lernprotokollen wird ein Bewertungssystem eingeführt, das dem Nutzer ein Erfolgserlebnis schafft und zugleich den aktuellen Wissenstand markiert. Die Auflockerung mit detailreichem Bildmaterial schafft eine Anbindung des Lernenden an den zu vermittelnden Lerninhalt.</p>
<p><em>MM: Wie refinanzieren Sie ihr Angebot? Was ist Ihr Geschäftsmodell?</em></p>
<p>CBB: Visual artnet bietet eine gemeinnützige und kostenlose Form der Wissensvermittlung im Bereich Kunstgeschichte. Bevor der Nutzer das E-Learning Programm starten kann, muss er sich lediglich kostenlos bei OLAT (Online Learning and Training) anmelden. Visual artnet ist ein Non-Profit-Unternehmen, das einer breiten Öffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung steht. Die Plattform wird privat gehalten und finanziert. Leider fehlen uns staatliche Fördermittel. Wir möchten diese auch nicht als Werbeplattform zweckentfremden. Visual artnet ist auf Gönner angewiesen, die einen Nutzen im frei verfügbaren Bildungsangebot im Internet sehen.</p>
<p><em>MM: Sie bieten eine (kostenpflichtige) App für Tablets/iPads und neuerdings auch ein iBook an. Wie unterscheiden sich diese Medien? Sind sie als Alternativen oder als Ergänzung zu verstehen?</em></p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/02/ibook_1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1488" title="iBook visual artnet" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2012/02/ibook_1.jpg" alt="iBook visual artnet" width="340" height="255" /></a>CBB: Genau, Herr Müller, das ist eine wesentliche Ergänzung bei visual artnet: Die Lehrveranstaltungen finden nicht nur im Internet statt. Das technische Instrumentarium des Lernprogramms, das verwendete performante Open Source LMS OLAT, ist benutzerfreundlich und bietet umfangreiche<strong> </strong>Anwendungsmöglichkeiten – auch dank eines speziell erstellten Players für die App für das Tablet /iPad. Neuerdings lässt sich unser Lernprogramm auch mit iBook als On Location Learning durchführen. Visual artnet wird auch zukünftig auf das Mobile Learning setzen. Damit ergeben sich grundsätzlich zwei unterschiedliche Lernformen bei visual artnet, die sich allerdings ergänzen, beispielsweise im Themenangebot.</p>
<p>MM: Wie hat man sich das vorzustellen? Man lernt vor den Originalen, also etwa während man die Palazzi Venedigs<strong> </strong>besucht?</p>
<p>CBB: Geführt von der iPad App kann man beispielsweise eine Grand-Tour auf dem Canal Grande machen. Während der Fahrt mit der Gondel erfährt man mit der App einiges über die Kunst in Venedig, im Speziellen über die Paläste. Man lernt die unterschiedliche Palastarchitektur kennen und wird auf Details aufmerksam gemacht. Fachbegriffe werden im Glossar erklärt. Damit man nicht alles vergisst, notiert man sich das Wichtigste im in die Applikation eingebauten Lernprotokoll. Dank dieser Lernkontrolle kann man sich auch später noch daran erinnern, dass eine Loggia ein von Säulen oder Pfeilern getragener offener Raum ist.</p>
<p><em>MM: Wieviele Lernende nutzen zur  Zeit Ihr Angebot?</em></p>
<p><em></em>CBB: Wir verzeichnen fast jeden Tag neue Anmeldungen. Allerdings ist es ein fester Kreis von Nutzern, die sich ständig bei uns einloggen. Den weniger überschaubaren Bereich nehmen unsere ‚Gäste‘ ein, die sich gar nicht erst anmelden müssen – und wie sich in Zukunft der Einbezug mobiler Geräte positiv auf das Lernen mit visual artnet auswirken wird, ist noch nicht absehbar.</p>
<p><em>MM: Werden Sie auch soziale Netzwerke nutzen, um sich mit den Lernenden zu vernetzen? Auf welchen Kanälen ist visual artnet aktiv?</em></p>
<p>CBB: Visual artnet setzt erfolgreich auf soziale Netzwerke, die auf die Institution aufmerksam machen. Visual artnet ist mit grossen Bildungsanbietern verlinkt und ist in Sammlungen kunsthistorischer Internetquellen vermerkt. Blogs, Wikis, Podcasting oder RSS-Feeds und Social Media wie Twitter, Facebook und You Tube sind in die Plattform einbezogen. Das sind erste Schritte zu einer visual community, die langsam am Entstehen ist.</p>
<p>MM<strong>:</strong> Frau Bertling Biaggini, wir danken für dieses Gespräch!</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1479" width="1" height="1" style="display: none;" /><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"><img border="0" width="0" height="0" style="padding:0;margin:0;" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"></a>	<item>
		<title>Mobile Devide &#8211; erreichen Museen mit Smartphone-Angeboten ihre Zielgruppen?</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2011/12/09/mobil-devide-erreichen-museen-mit-smartphone-angeboten-ihre-zielgruppen/</link>
		<comments>http://blog.culture-to-go.com/2011/12/09/mobil-devide-erreichen-museen-mit-smartphone-angeboten-ihre-zielgruppen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 08:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mobile Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Besucherinformation]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[smartphone]]></category>
		<category><![CDATA[Statistiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Smartphone-Apps für Museen sind (auch in Deutschland) längst keine Seltenheit mehr, und einige Kultureinrichtungen bieten ihren Besuchern auch schon Websites, die sich mit dem mobilen Browser gut anschauen lassen (siehe unsere Zusammenstellung). Aber erreichen die Häuser damit ihre Zielgruppen? Kann &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2011/12/09/mobil-devide-erreichen-museen-mit-smartphone-angeboten-ihre-zielgruppen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Smartphone-Apps für Museen sind (auch in Deutschland) längst keine Seltenheit mehr, und einige Kultureinrichtungen bieten ihren Besuchern auch schon Websites, die sich mit dem mobilen Browser gut anschauen lassen (siehe unsere <a title="Mobile Museumswebsites - Zusammenstellung in unserer Mediathek" href="http://blog.culture-to-go.com/mediathek/mobile-museums-websites/" target="_blank">Zusammenstellung</a>). Aber erreichen die Häuser damit ihre Zielgruppen? Kann ein durchschnittlicher Museumsbesucher diese Angebote überhaupt nutzen?</p>
<p>Die noch vor kurzem bei Museumsleuten häufig gehörte Auffassung, Apps seien zwar schick, innovativ und gut für&#8217;s Image, gingen aber am größten Teil der eigenen Klientel vorbei, hat sich etwas relativiert. Smartphones sind zum festen Bestandteil unseres Alltagslebens geworden, der Marktanteil der internetfähigen Smartphones beträgt nach <a title="Artikel über die Smartphone-Studie von Nielsen auf Mobile Zeitgeist" href="http://www.mobile-zeitgeist.com/2011/12/07/smartphone-marktanteil-in-deutschland-steigt-auf-30-prozent/" target="_blank">neuesten Zahlen</a> von Nielsen nun 30% &#8211; Tendenz steigend.</p>
<p>Doch die zitierte Studie belegt auch, dass Smartphones noch immer besonders bei jüngeren und technikaffinen Menschen Anklang finden. So sind 53% der Smartphone-Nutzer jünger als 35 Jahre (Bevölkerungsanteil der unter 35jährigen: 23%; Quelle: <a title="Statista: Bevölkerungsanteile nach Altersgruppen" href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/" target="_blank">Statista</a>).</p>
<p>Nun könnte man denken, dass sich dieses Profil im Laufe der Zeit abschleift und die internetfähigen Mobilfunkgeräte bald auch bei weniger innovationsfreudigen Menschen zum Standard werden. Interessant sind in diesem Zusammenhang die von der <a title="Studie der Inititiative D21" href="http://www.initiatived21.de/portfolio/digitale-gesellschaft" target="_blank">Initiative D21</a> in Auftrag gegebenen Nutzertypenstudien &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221; der Jahre 2009-2011. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Marktpenetration von Smartphones soziodemografisch recht unausgewogen verläuft. Der Mobile Devide, die Kluft zwischen Nutzern und Nichtnutzern des Mobile Web wird nicht nennenswert kleiner.</p>
<p>In den von TNS Infratest durchgeführten Untersuchungen wird die Gesamtheit der Deutschen nach ihrem digitalen Verhalten, vorhandener Ausstattung und Kompetenzen in sechs Nutzertypen unterteilt. Sie reichen vom &#8220;Digitalen Außenseiter&#8221; bis zur &#8220;Digitalen Avantgarde&#8221;.</p>
<p>Ein erster für unseren Zusammenhang interessanter Befund ist, dass sich der Anteil der Typen an der Bevölkerung nur langsam ändert und die Dynamik der Entwicklung hin zu einer &#8220;Digitalen Gesellschaft&#8221; eher nachlässt.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_Anteil_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1368" title="Nutzergruppen - Anteil an der Bevölkerung. Quelle: Studie Digitale Gesellschaft" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_Anteil_1.jpg" alt="Nutzergruppen - Anteil an der Bevölkerung. Quelle: Studie Digitale Gesellschaft" width="475" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;">Datenquelle:  <a title="Studien: Digitale Gesellschaft der Initiative D21" href="http://www.initiatived21.de/portfolio/digitale-gesellschaft" target="_blank">Studien &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221;</a></span></p>
<p>Noch deutlicher wird dieser nachlassende Trend, wenn man die Nutzertypen, wie in der Studie 2011 im Zusammenhang mit der Social Media-Nutzung vorgeschlagen, zu zwei Cluster zusammenfasst: den &#8220;Wenig Erreichten&#8221; (Außenseiter, Gelegenheitsnutzer, Berufsnutzer) und den &#8220;Digital Souveränen&#8221; (Trendnutzer, Profis, Avantgarde). </p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_zusammengefasst_Anteil_11.jpg"><img class="size-full wp-image-1370 aligncenter" title="Nutzergruppen aus &quot;Digitale Gesellschaft&quot; 2009-2011" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_zusammengefasst_Anteil_11.jpg" alt="Nutzergruppen aus &quot;Digitale Gesellschaft&quot; 2009-2011" width="475" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;">Datenquelle:  <a title="Studien: Digitale Gesellschaft der Initiative D21" href="http://www.initiatived21.de/portfolio/digitale-gesellschaft" target="_blank">Studien &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221;</a></span></p>
<p>Betrachtet man nun, wie sich bei diesen Typen die Verfügbarkeit von mobilem Internet auf dem Handy (Smartphone) im Laufe der drei untersuchten Jahre (2009-2011) gewandelt hat, wird deutlich, dass wir nicht mit einer demografisch gleichmäßig zunehmenden Penetration des Mobilfunkmarktes ausgehen können:</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_Mobiles-Internet_Anteil_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1371" title="Mobiles Internet bei den Nutzergruppen der Studien &quot;Digitale Gesellschaft&quot;" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_Mobiles-Internet_Anteil_1.jpg" alt="Mobiles Internet bei den Nutzergruppen der Studien &quot;Digitale Gesellschaft&quot;" width="475" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;">Datenquelle:  <a title="Studien: Digitale Gesellschaft der Initiative D21" href="http://www.initiatived21.de/portfolio/digitale-gesellschaft" target="_blank">Studien &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221;</a></span></p>
<p>Die zunehmende Verbreitung von Smartphones betrifft vor allem die digital avancierteren Typen, die &#8220;Spätzünder&#8221; holen nicht nennenswert auf, wie noch etwas deutlicher wird, wenn man die Nutzertypen wieder gruppiert.</p>
<p> <a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_zusammengefasst_Mobiles_Internet_11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1406" title="Nutzertypen gruppiert - Zugang mobiles Internet" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/Dia_Nutzergruppen_zusammengefasst_Mobiles_Internet_11.jpg" alt="Nutzertypen gruppiert - Zugang mobiles Internet" width="475" height="340" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-small;">Datenquelle:  <a title="Studien: Digitale Gesellschaft der Initiative D21" href="http://www.initiatived21.de/portfolio/digitale-gesellschaft" target="_blank">Studien &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221;</a> </span></p>
<p style="text-align: left;">Natürlich lässt sich die in den Studien verwendete Segmentierung nicht eins zu eins auf die soziodemografische Struktur der Museumsbesucher übertragen, zumal diese je nach Museumstyp ganz unterschiedlich sein kann. So sind die Digitalen Außenseiter nach ihrer Altersstruktur (Durchschnitt 62,5 Jahre; 2011), nicht aber nach ihrem Bildungsstand (geringe formale Qualifikation) bei den Museumsbesuchern überrepräsentiert.</p>
<p style="text-align: left;">Man kann die Ergebnisse von &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221; aber als Hinweis nehmen, dass sich die Verbreitung und Durchsetzung von Smartphones nicht unbedingt nach den klassischen Vorstellungen eines Innovationszyklus vollziehen wird, bei dem die neue Technik kontinuierlich an Akzeptanz gewinnt bis sie schließlich bei allen angekommen ist.</p>
<p style="text-align: left;">Eine Schlussfolgerung könnte sein, Smartphone-Angebote inhaltlich und gestalterisch ganz bewusst auf den jüngeren und technikaffineren Teil des eigenen Publikums zuzuschneiden. Vor allem sollte für all jene, die nicht über ein Smartphone verfügen, ein alternatives Informationsangebot zur Verfügung stehen.</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1366" width="1" height="1" style="display: none;" /><div style="position:absolute;top:-250px;left:-250px;"><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow">report</a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow" style="display:none;">privacy</a>	<item>
		<title>Augmented Reality im Museum &#8211; Pausanio startet Wettbewerb</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2011/12/02/augmented-reality-im-museum-pausanio-wettbewer/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 14:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Cutting Edge]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>

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		<description><![CDATA[Dauerbrenner Objektortung Museen, die ihre Besucher mit mobilen Geräten über ihre Exponate informieren möchten, sehen sich schon immer mit einer zentralen Frage konfrontiert: Wie funktioniert die Zuordnung von Objekt und Information? Beim klassischen Audioguide tippt der Besucher eine dreistellige Nummer &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2011/12/02/augmented-reality-im-museum-pausanio-wettbewer/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Dauerbrenner Objektortung</h3>
<p>Museen, die ihre Besucher mit mobilen Geräten über ihre Exponate informieren möchten, sehen sich schon immer mit einer zentralen Frage konfrontiert: Wie funktioniert die Zuordnung von Objekt und Information?</p>
<p>Beim klassischen Audioguide tippt der Besucher eine dreistellige Nummer ein &#8211; keine wirklich elegante Lösung. Geräte mit Touchscreen ermöglichen mehrfache Zugänge, etwa über interaktive Grundrisse mit Objektnummern, Listen, Cower Flows &#8230; Automatische (WLAN-Triangulation) oder halbautomatische (Infrarot-Baken) Lösungen, mit denen bei PDA-gestützten Systemen experimentiert wurde, haben sich nicht durchgesetzt.</p>
<h3>Neue Technologien: QR und AR</h3>
<p>Zur Zeit erscheinen vor allem zwei Lösungsansätze vielversprechend: Quick Response Codes (QR) und Augmented Reality (AR).</p>
<p>Beim Mobile Tagging fotografiert der Besucher einen quadratischen Marker, den QR Code, mit seinem Smartphone, den eine spezielle Reader-App zu einem Link dekodiert, über den sich die passende Information aufrufen lässt. (Siehe die <a title="QR Codes im Museum: Beispielsammlung" href="http://blog.culture-to-go.com/mediathek/qr-codes-in-der-kulturvermittlung/" target="_blank">Beispielsammlung </a>in unserer Mediathek.)</p>
<p>Augmented Reality (AR) nutzt ebenfalls die Kamera des Smartphones. Hier wird die Information aber als zusätzliche Ebene (Layer) über den Livestream der Kamera geblendet. Der Nutzer sieht also gleichzeitig das Objekt und die Medieneinheiten (Text, Vergleichsabbildungen, Links &#8230;)  zum Objekt. Unter freiem Himmel erfolgt die Zuordnung der richtigen Informationseinheiten zum jeweiligen Objekt über die Lokalisierung des Geräts. Über GPS ist der Standort bekannt, über den eingebauten Kompass die Blickrichtung. Bei größeren Objekten, beispielsweise Skulpturen in einem Park oder Bauten in der Stadt, ist damit bereits eine intuitive &#8220;Navigation&#8221; durch die angebotenen Informationen möglich. </p>
<p>In Gebäuden fällt allerdings die GPS-Ortung in der Regel weg, und für die hohe Konzentration von Exponaten, wie sie für Museumspräsentationen typisch ist, wäre auch die Kompassfunktion nicht hinreichend genau. Die Lösung: Der Videostream der Smartphone-Kamera wird von einer Bilderkennungssoftware analysiert und mit einer Datenbank abgeglichen. Erkennt das System ein Objekt, ruft es automatisch die passende Information auf und blendet sie ein. (Siehe die <a title="Augmented Reality im Museum - Beispielsammlung" href="http://blog.culture-to-go.com/mediathek/augmented-reality-im-museum/" target="_blank">Beispielsammlung </a>in unserer Mediathek.)</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/AR_Wettbewerb_Pausanio1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1351" title="AR im Museum - Montage zur Illustration der geplanten Pausanio-App" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/12/AR_Wettbewerb_Pausanio1.jpg" alt="AR im Museum - Montage zur Illustration der geplanten Pausanio-App" width="280" height="273" /></a></p>
<h3>Der Wettbewerb</h3>
<p>Der Kölner Anbieter <a title="Pausanio - Website" href="http://www.pausanio-production.com/index.php" target="_blank">Pausanio</a>, der ein Audioguide-Portal betreibt und iPhone-Apps für Museen realisiert, startet nun einen Wettbewerb, um diesen vielversprechenden Ansatz voranzubringen.</p>
<p>Museen können sich mit einem Foto bewerben, auf dem die Belegschaft des Hauses ein Kunstwerk aus der eigenen Sammlung szenisch interpretiert. Zu gewinnen gibt es eine Gratis-App mit der neuen Technologie für das Museum. Einsendeschluss ist der 23. Dezember 2011. Weitere Informationen finden Sie <a title="Augmented Reality-Wettbewerb von Pausanio" href="http://www.pausanio-production.com/museen/wettbewerb.php" target="_blank">hier</a>. </p>
<p> Der Verfasser wird den Wettbewerb als Mitglied der Jury begleiten.</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1346" width="1" height="1" style="display: none;" /><span style="position:absolute;top:-250px;left:-250px;"><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow">contact</a></span>]]></content:encoded>
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		</item>
	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"><span style="display:none;">guidelines</span></a>	<item>
		<title>Museen auf Tumblr &#8211; die eigene Sammlung über ein Mini-Blog präsentieren</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2011/11/23/museen-auf-tumblr-die-eigene-sammlung-uber-ein-mini-blog-prasentieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Tumblr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sozialen Medien werden inzwischen von vielen Museen eingesetzt, um gerade jüngere und medienaffine Zielgruppen auf zeitgemäße Weise anzusprechen. Neben den großen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Google Plus spielen dabei Blogs eine wichtige Rolle, wie Ulrike Schmid jüngst in &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2011/11/23/museen-auf-tumblr-die-eigene-sammlung-uber-ein-mini-blog-prasentieren/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sozialen Medien werden inzwischen von vielen Museen eingesetzt, um gerade jüngere und medienaffine Zielgruppen auf zeitgemäße Weise anzusprechen. Neben den großen Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Google Plus spielen dabei Blogs eine wichtige Rolle, wie Ulrike Schmid jüngst in ihrer umfassenden <a title="Beitrag auf Culture to go Blog zur Social" href="http://blog.culture-to-go.com/2010/10/14/ulrike-schmid-social-media-orchester-museen/">Studie gezeigt hat</a>. </p>
<p>Ein interessantes Format für Museumsblogs ist die sukzessive Präsentation der eigenen Bestände. In regelmäßigen Abständen wird dabei jeweils ein Objekt in einem Artikel vorgestellt. Schön umgesetzt hat dieses Konzept das <a title="Museum Neukölln, Berlin, Hompage" href="http://www.museum-neukoelln.de/home.php" target="_blank">Museum Neukölln</a>: Unter dem Titel <a title="99 x Neukölln - Artikelserie zur Präsentation der Sammlung des Museums Neukölln" href="http://www.museum-neukoelln.de/blog/?page_id=1307" target="_blank">99 x Neukölln</a>: Vor dem Umzug in das neue Domizil wurden die Exponate der Dauerausstellung einzeln präsentiert.</p>
<p> Einige Museen, meist aus den USA, verwenden dafür den Mini-Blogging-Dienst <a title="Mini-Blogging-Dienst Tumblr" href="http://www.tumblr.com/explore" target="_blank">Tumblr</a>. Der Vorteil: Ein Blog bei Tumblr ist in wenigen Minuten eingerichtet und sehr einfach zu bedienen. In der Tumblr Community können Blog durch einen Mausklick abonniert (&#8220;Follow&#8221;) werden, Nutzer können Beiträge mit einem Like-Button bewerten und an ihre Follower weiterleiten (&#8220;Reblog&#8221;).</p>
<h3>Chicago History Museum &#8211; die puristische Variante</h3>
<p>Der Reiz von Tumblr liegt in seiner Reduktion auf das Wesentliche. Diesem Prinzip folgt das <em><a title="Chicago History Museum - Website" href="http://chicagohs.org/" target="_blank">Chicago History Museum</a></em> mit seinem Fotoblog <a title="Tumblr Blog des Chicago History Museum " href="http://chicagohistorymuseum.tumblr.com/" target="_blank">Chicago History in Pictures</a> auf Tumblr. An jedem Werktag erscheint eine Fotografie aus der Sammlung des Museums.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/CHM_Screenshot_Artikel_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1252" title="Chicago History in Pictures - Fotoblog des CHM - Screenshot" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/CHM_Screenshot_Artikel_1.jpg" alt="Chicago History in Pictures - Fotoblog des CHM - Screenshot" width="480" height="369" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für den Monat November 2011, dem ersten, in dem das Museum den täglichen Rhythmus durchgehalten hat, lautet das Thema &#8220;Crime&#8221;. Zu sehen sind Bilder von Gangstern und ihren Gegenspielern bei der Polizei. Wenn das Museum dieses Konzept weiterführt, entstehen im Laufe der Zeit Bildstrecken von ca. 20 Aufnahmen zu jeweils einem Thema. </p>
<p>Die Bildlegenden zu den gezeigten historischen Aufnahmen beschränken sich auf wenige Zeilen, gefolgt von Links zu einem Online-Service, bei dem eine Reproduktion bestellt werden kann.  Auf der &#8220;<a title="Tumblr Blog des Chicago History Museums - Selbstdarstellung" href="http://chicagohistorymuseum.tumblr.com/about" target="_blank">About</a>&#8221; Seite des Blogs wird die Sammlung in einem Absatz charakterisiert, für alles Weitere wird auf die Homepage des Museums verwiesen. <em>Chicago History in Pictures</em> ist damit ein reines Fotoblog, das ganz auf die Attraktivität der gezeigten Bilder vertraut.</p>
<h3>The Charleston Museum &#8211; ein Kurzkatalog in Blogform</h3>
<p>Immer dienstags, begleitend zur Social-Media-Aktion #TextileTuesday, erscheint auf dem  <a title="Tumblr Blog des Charleston Museum" href="http://charlestonmuseum.tumblr.com/" target="_blank">Tumblr Blog</a> des <a title="The Charleston Museum - Website" href="http://www.charlestonmuseum.org/home" target="_blank">Charleston Museum</a>  ein Beitrag zu einem ausgewählten Objekt aus der umfangreichen Textilsammlung des Hauses. Das Museum bewirbt damit zugleich die kürzlich eingerichtete Historic Textile Gallery.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> <a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/CM_Screenshot_Artikel_11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1261" title="Tumblr Blog des Charleston Museum - Screenshot" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/CM_Screenshot_Artikel_11.jpg" alt="Tumblr Blog des Charleston Museum - Screenshot" width="480" height="352" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den hervorragenden Objektfotos sind längere beschreibende Texte beigegeben, sodass im Laufe der Zeit ein online verfügbarer Kurzkatalog der Sammlung entsteht. Über kleine Pfeile links und rechts des Bildes kann der Nutzer weitere Bilder aufrufen: andere Ansichten, Details, Vergleichsobjekte. </p>
<h3>National Archives &#8211; Tumblr als Baustein einer Kommunikationsstrategie</h3>
<p><em><a title="Tumblr Blog der National Archives, Washington" href="http://todaysdocument.tumblr.com/" target="_blank">Today&#8217;s Document</a></em> - Dokument des Tages -  heißt der Tumblr Blog der <a title="U.S. National Archives, Washington - Website" href="http://www.archives.gov/" target="_blank">National Archives</a> in Washington.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/NA_Screenshot_Artikel_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1265" title="Tumblr Blog &quot;Today's Document&quot; der U.S. National Archives, Washington - Screenshot" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/NA_Screenshot_Artikel_1.jpg" alt="Tumblr Blog &quot;Today's Document&quot; der U.S. National Archives, Washington - Screenshot" width="480" height="359" /></a></p>
<p>Tatsächlich ist dieser Internetauftritt sehr viel ambitionierter, als dieser schlichte Titel vermuten ließe. Nicht nur, weil an einem Tag in der Regel zwei, drei oder mehr Dokumente präsentiert werden, sondern weil die vorgestellten Archivalien zum Anlass genommen werden, Schnittstellen zu den umfangreichen Aktivitäten des Archivs zu schaffen. Bei den acht Posts die vom 20. bis 22. November erschienen, sind dies beispielsweise:</p>
<ul>
<li>Crowdsourcing-Kampagne Tag-it Tuesday: Das Museum fordert seine Nutzer auf, sich an der Verschlagwortung der eigenen Bestände zu beteiligen.</li>
<li>Verknüpfung mit Multimedia-Datei: zu dem gezeigten Redemanuskript von President Johnson gibt es den Tonmitschnitt der Rede zum Download.</li>
<li>Nutzerbefragung: Die Leser des Blogs sollten sagen, zu welchem Thema sie Material sehen möchten (Gewinner: Brücken)</li>
<li>Verweis auf ein weiteres Tumblr Blog: auch die Restaurierungsabteilung berichtet auf Tumblr über ihre Arbeit</li>
<li>Verweis auf eine aktuelle Ausstellung: Ein Foto dient als Aufhänger, auf die aktuelle Ausstellung &#8220;The Way We Worked&#8221; hinzuweisen</li>
</ul>
<p>Ein Hinweis darauf, dass dieses Konzept aufgeht, ist die rege Beteiligung der Tumblr-Gemeinde. Das <a title="Blogpost auf Today's Document der National Archives, Washington" href="http://tmblr.co/ZKvbjxCDcBtf" target="_blank">Foto von der Restaurierung der Verfassungsurkunde</a>, mit dem auf das neue<a title="Tumblr Blog der Restaurierungsabteilung der National Archives" href="http://preservearchives.tumblr.com/" target="_blank"> Tumblr Blog</a> der Restaurierungsabteilung verwiesen wird, erzielte stolze 400 &#8220;Notes&#8221;, also Interaktionen von Nutzern, die den Beitrag mit einem &#8220;Like&#8221; bedacht oder weitergebloggt haben.</p>
<p>Dabei bleibt der Auftritt Tumblr-typisch schlicht und reduziert. Alle komplexeren Funktionalitäten, etwa ein Zoom-Tool, sind auf der Website der National Archives angesiedelt.</p>
<p>Für mobile Nutzer gibt es Today&#8217;s Document auch als <a title="Today's Document als Application für iPhone und Android Smartphones" href="http://www.archives.gov/social-media/todays-doc-app.html" target="_blank">Smartphone-App</a> (iPhone und Android).</p>
<p>Ein nettes Extra: Der Cartoonist  Jon White begleitet das Blog auf <em><a title="Today's Document Illustrated des Cartoonisten Jon White" href="http://todaysdocument.com/" target="_blank">Today&#8217;s Document Illustrated</a></em> auf seine Weise:</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/TDI_Screenshot_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1270" title="Today's Document Illustrated von Jon White - Screenshot" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/11/TDI_Screenshot_1.jpg" alt="Today's Document Illustrated von Jon White - Screenshot" width="480" height="398" /></a></p>
<p>Zu Beispielen für Museumsblogs auf Tumblr siehe auch unsere <a title="Museumsblogs auf Tumblr - Beispielsammlung auf Culture to go Blog" href="http://blog.culture-to-go.com/mediathek/museen-auf-tumblr/">Mediathek-Seite</a>; für Hinweise auf interessante Projekte sind wir immer dankbar.</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1216" width="1" height="1" style="display: none;" /><span style="display:none;"><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" rel="nofollow">terms</a></span>]]></content:encoded>
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		</item>
	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"><img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/project-honey-pot-spam-trap/images/terms.png" height="0" width="0" border="0" style="padding:0;margin:0;" /></a>	<item>
		<title>Europeana setzt verstärkt auf virtuelle Ausstellungen</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2011/09/13/europeana-setzt-verstarkt-auf-virtuelle-ausstellungen/</link>
		<comments>http://blog.culture-to-go.com/2011/09/13/europeana-setzt-verstarkt-auf-virtuelle-ausstellungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 11:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Virtuelle Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisate]]></category>
		<category><![CDATA[Europeana]]></category>
		<category><![CDATA[Virtuelle Ausstellung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das reiche Kulturgut der europäischen Länder allen Bürgern frei zugänglich machen &#8211; dieses Ziel verfolgt die Europäische Union seit 2008 mit dem Projekt Europeana.  Das Portal erschließt die digitalen Bestände unzähliger Datenbanken von Bibliotheken, Museen und Archiven in den Mitgliedsländern &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2011/09/13/europeana-setzt-verstarkt-auf-virtuelle-ausstellungen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das reiche Kulturgut der europäischen Länder allen Bürgern frei zugänglich machen &#8211; dieses Ziel verfolgt die Europäische Union seit 2008 mit dem Projekt Europeana.  Das Portal erschließt die digitalen Bestände unzähliger Datenbanken von Bibliotheken, Museen und Archiven in den Mitgliedsländern der Europäischen Union.</p>
<p>Die Dimensionen des Unternehmens sind durchaus beeindruckend. Inzwischen sind über 10 Millionen Digitalisate verfügbar. Von dem Anspruch, &#8220;to become <em>the </em>reference point for European cultural content online&#8221;, wie er in den <a title="Report Comité des Sages" href="http://ec.europa.eu/information_society/activities/digital_libraries/doc/reflection_group/final_report_%20cds.pdf" target="_blank">Empfehlungen eines Expertengremiums</a> jüngst noch einmal formuliert wurde, ist Europeana aber noch weit entfernt. Selbst in den Kulturwissenschaften wird die Metadatenbank &#8211; soweit wir das einschätzen können &#8211; kaum genutzt, beim breiten Publikum ist sie oft nicht einmal dem Namen nach bekannt.</p>
<p>Um in der Öffentlichkeit besser wahrgenommen zu werden, setzt die Europeana nun vermehrt auf das Format &#8220;virtuelle Ausstellung&#8221;: Als &#8220;showcases&#8221; sollen sie thematisch eng begrenzte Teilbestände kuratorisch aufbereiten und in ansprechender Form präsentieren.</p>
<p>Das Angebot ist noch sehr überschaubar. In deutscher Sprache werden momentan drei Ausstellungen gezeigt: In der Sektion Judaica Europeana eine Präsentation zum <a title="Europeana Virtuelle Ausstellung zum jiddischen Theater in London" href="http://exhibitions.europeana.eu/exhibits/show/yiddish-theatre-de" target="_blank">jiddischen Theater in London</a> und eine über <a title="Europeana Virtuelle Ausstellung &quot;Von Dada zum Surrealismus&quot;" href="http://exhibitions.europeana.eu/exhibits/show/dada-to-surrealism-de" target="_blank">jüdische Avantgarde-Künstler aus Rumänien</a>, und im Bereich des Musical Instrument Museums Online (mimo) wird eine<a title="Europeana Virtuelle Ausstellung &quot;Die Welt der historischen Instrumente&quot;" href="http://exhibitions.europeana.eu/exhibits/show/musical-instruments-de" target="_blank"> Auswahl historischer Instrumente</a> vorgestellt.</p>
<p>Die Organisatoren der Europeana haben sich offensichtlich entschlossen, den Einzelprojekten hinsichtlich Funktionsumfang und Gestaltung enge Grenzen zu setzen. Die Darstellung der Medien findet in einem einheitlich strukturieren Template statt; das Design der einzelnen Ausstellungen unterscheidet sich lediglich durch das Farbschema.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Themenseiten1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1120" title="Themenseiten Virtuelle Ausstellungen Europeana" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Themenseiten1.jpg" alt="Themenseiten Virtuelle Ausstellungen Europeana" width="480" height="296" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch die inhaltliche Strukturierung ist ebenso simpel wie einheitlich: Über eine Startseite gelangt man zur Themenauswahl (siehe oben), für jedes Thema gibt es eine Abfolge von Einzelseiten, auf denen neben einem Katalogtext ein bis drei Digitalisate präsentiert werden. Dies geschieht als einfache Abbildung, über ein Zoom.it-Tool oder als Audiodatei zum Abspielen.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Avantgarde.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1123" title="Europeana Virtuelle Ausstellung Von Dada zum Surrealismus - Exponatseite" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Avantgarde.jpg" alt="Europeana Virtuelle Ausstellung Von Dada zum Surrealismus - Exponatseite" width="480" height="408" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Reduktion auf das Wesentliche hat sicher einen gewissen Charme. Wer eine virtuelle Ausstellung der Europeana gesehen hat, findet sich auch in den anderen schnell zurecht. Auf längere Sicht könnte das Einheitsschema allerdings schon etwas ermüdend wirken. Fraglich ist auch, ob man komplexeren und prominenteren Themen in diesem Raster gerecht werden kann.</p>
<p>Völlig unübersichtlich geraten ist hingegen die Erschließung des Gesamtangebots an virtuellen Ausstellungen der Europeana. Auf der Seite &#8220;Virtual Exhibitions&#8221; prangen zunächst nur die Logos der Teilprojekte Europeana, Judaica Europeana, MIMO und Europeana Connect.</p>
<p><a href="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Logos.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1126" title="Seite &quot;Virtual Exhibitions&quot; der Europeana" src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/uploads/2011/09/Logos.jpg" alt="Seite &quot;Virtual Exhibitions&quot; der Europeana" width="480" height="239" /></a></p>
<p>Der Nutzer darf nun Ostereier suchen: Welche Ausstellungen verstecken sich wohl hinter welchem Logo. Wählt er eine Sprache aus, z.B. Deutsch, reduzieren sich die Logos auf die Teilprojekte, in denen Ausstellungen in deutscher Sprache vorhanden sind. Allerdings bleibt die Sprachauswahl nicht erhalten, wenn man aus einer Ausstellung zur Hauptseite zurückkehrt.</p>
<p>Noch haben die virtuellen Ausstellungen der Europeana erkennbar Pilotcharakter. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die angeschlossenen Bibliotheken, Archive und Museen dieses Tool nutzen, ihre digitalen Schätze zu präsentieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
 <img src="http://blog.culture-to-go.com/wp-content/plugins/wordpress-feed-statistics/feed-statistics.php?view=1&post_id=1105" width="1" height="1" style="display: none;" /><a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"><img border="0" width="0" height="0" style="padding:0;margin:0;" src="data:image/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP///yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7"/></a>]]></content:encoded>
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		</item>
	<a href="http://www.boosla.com/honeypot/masquerade.php?edit=0" style="padding:0;margin:0;" rel="nofollow"></a>	<item>
		<title>Interview mit Dr. Stephan Adam: Social-Media-Strategie der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden</title>
		<link>http://blog.culture-to-go.com/2011/01/19/interview-mit-stephan-adam-social-media-strategie-der-staatlichen-kunstsammlungen-dresden/</link>
		<comments>http://blog.culture-to-go.com/2011/01/19/interview-mit-stephan-adam-social-media-strategie-der-staatlichen-kunstsammlungen-dresden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Staatliche Kunstsammlungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Dr. Stephan Adam ist Leiter der Abteilung Kommunikation der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Zu den Staatlichen Kunstsammlungen gehören 12 Museen von Weltruf wie etwa das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung oder die Skulpturensammlung, die in &#8230; <a href="http://blog.culture-to-go.com/2011/01/19/interview-mit-stephan-adam-social-media-strategie-der-staatlichen-kunstsammlungen-dresden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Stephan Adam ist Leiter der Abteilung Kommunikation der <a title="Website der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden" href="http://www.skd.museum/" target="_blank">Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)</a>. Zu den Staatlichen Kunstsammlungen gehören 12 Museen von Weltruf wie etwa das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, die Gemäldegalerie Alte Meister, die Porzellansammlung oder die Skulpturensammlung, die in berühmten Bauwerken beheimatet sind – u.a. im Residenzschloss, im Semperbau, im Zwinger oder im Albertinum.</em> <em>Neben der klassischen Pressearbeit leitet Herr Dr. Adam den Aufbau und die strategische Nutzung der Sozialen Medien für die SKD. Mit ihm sprach ich über die Vorteile und Perspektiven, die das Web 2.0 für Museen und Kulturinstitutionen bietet:</em></p>
<p><strong>Jörn Brunotte: </strong><strong>Welche Chancen ergeben sich aus Ihrer Sicht durch die Sozialen Medien für die Museen?</strong></p>
<p>Dr. Stephan Adam: Der wesentlichste Aspekt ist für mich die direkte wie auch schnelle, interaktive Kommunikation und Vernetzung mit einer vielgestaltigen Zielgruppe aus Besuchern, Wissenschaftlern, Multiplikatoren etc. Es ist kein Medium dazwischengeschaltet. Die Unmittelbarkeit und die Wechselseitigkeit der Kommunikation sind das Reizvolle sowohl für die SKD wie auch für unsere Ansprechpartner in den sozialen Medien. Die Nutzung dieser Kanäle ist selbstverständlich kein Ersatz für die Vermittlung von Inhalten über die klassischen Medien, schon wegen der Reichweite der großen Medien, aber eine sinnvolle Ergänzung. Wir können sagen, was wir wollen und es erreicht unverändert die Öffentlichkeit.</p>
<p>Durch den interaktiven Austausch haben wir zudem die Chance, ein schnelles Feedback zu unseren Aktivitäten zu bekommen, seien es nun Kommentare oder Anregungen zur Hängung einer Ausstellung, zum Programm einer Eröffnungsfeierlichkeit oder zur Wahl des DJ für eine Party der „Jungen Freunde“. Die Nutzer der sozialen Medien sind in am Geschehen beteiligt. Diese Offenheit und Unmittelbarkeit ist ein Gewinn und verändert das Image einer großen staatlichen Museumsinstitution.</p>
<p>Last but not least ist die Vielfalt der Profile der Nutzer sozialer Medien für uns spannend. Wir stehen mit einem äußerst vielseitigen Publikum in Verbindung, darunter eine große Zahl junger Leute, die wir über die klassischen Print- und audiovisuellen Medien viel weniger oder gar nicht mehr erreichen.</p>
<p><strong>Seit wann bloggen Sie?</strong></p>
<p>Mit der Schaffung eines völlig neuen Internetportals der SKD, das anlässlich des Festakts zum 450-jährigen Jubiläum der SKD im April 2010 online ging, ist auch der <a title="Weblog der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden" href="http://blog.skd.museum/" target="_blank">SKD-Blog</a> etabliert worden. Die Einbindung der Social Media – Aktivitäten insgesamt ist integraler Bestandteil der Neukonzeption und -gestaltung unseres Webauftritts.</p>
<p><strong>Wie häufig berichten Sie denn? Und worüber</strong><strong> konkret?</strong></p>
<p>Wir berichten fast täglich über all das, was die SKD ausmacht. Also über Dauer- und Sonderausstellungen, über Wissenschaftsprojekte oder Symposien und Kolloquien, über Veranstaltungsreihen, festliche Ereignisse und nicht zuletzt die internationalen Auftritte und Vernetzungen der SKD. Wir teilen mit, wenn wir besondere Gäste aus der Kunstszene, Museumswelt oder anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens haben und wir können auch die „Akteure“ der SKD wie Direktoren, Kuratoren oder Restauratoren ins Blickfeld rücken. Es kann auch der 100.000ste Besucher eines unserer Museen sein, den wir vorstellen. Ein bisschen ist es auch ein „Blick hinter die Kulissen“, soweit solche Inhalte über andere Kanäle nicht transportiert werden können, etwa deshalb, weil in bestimmten Medien schlicht der Platz dafür fehlt. Manchmal fehlt dort auch das Interesse. Dass wir im gerade zurückliegenden Jubiläumsjahr 2010 mit seinen herausragenden Museumseröffnungen und großen Ausstellungen eine schier unerschöpfliche Fülle an Themen kommunizieren konnten, liegt auf der Hand.</p>
<p><strong>Wer ist denn bei Ihnen im Haus für den Blog zuständig?</strong><strong></strong></p>
<p>Wir haben eine an die Abteilung Presse und Kommunikation gebundene Redakteurin, die die SKD genau kennt – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie die Inhalte, mit denen diese sich befassen. Sie ist bestens SKD-intern vernetzt und arbeitet mit den jeweiligen Museen und Institutionen der SKD eng zusammen.</p>
<p><strong>Welche anderen Kanäle (bspw. Twitter, Facebook etc.) nutzen Sie?</strong></p>
<p>Wir haben auf Twitter, Facebook und YouTube unser Netzwerk aufgebaut und entwickeln dieses stetig weiter. Über Twitter können wir wegen der vorgegebenen Kürze der Nachrichten viele Dinge nur anreißen. Wir versuchen dann aber in einem weiteren Schritt unsere anderen Kanäle, wie z.B. das Blog, zu nutzen, um umfassender und inhaltlich tiefer zu berichten.</p>
<p>Seit wir die großen Sonderausstellungen wie auch Eröffnungsveranstaltungen mit attraktiven Videos dokumentieren, die wir auf unserem Internetportal in der Rubrik „Museum erleben“ zeigen, können wir auch auf <a title="SKD-Videoseite bei YouTube" href="http://www.youtube.com/user/SKDmuseen" target="_blank">YouTube</a> ein sehr gutes Angebot machen. Man kann z.B. auf diese Weise mit Georg Baselitz durch dessen Ausstellung in den Alten Meistern gehen oder einen Eindruck von der glanzvollen Eröffnung des Albertinums gewinnen. Sehr bald wird es auch einen Imagefilm über die SKD geben, der ebenfalls bei YouTube laufen wird.</p>
<p><strong>Worin sehen Sie denn den Nutzen von twitter?</strong></p>
<p>Für uns liegt der Nutzen von Twitter als Microblog darin, primär kurze, prägnante Nachrichten über unsere tägliche Arbeit zu kommunizieren. Das umfasst Vorbereitungen oder Ankündigungen zu Ausstellungen, Einladungen zu Veranstaltungen oder auch spannende Nachrichten aus unserer Twitter-Community, wie z.B. Informationen zu den Aktivitäten anderer Museen oder Kulturinstitutionen. Twitter bietet zudem unserer Community die Möglichkeit, unmittelbar mit uns in Kontakt zu treten. So erhalten wir wichtiges Feedback und sehen, was unsere Community interessiert und was nicht.</p>
<p><strong>Wie haben Social Media Ihre Öffentlichkeitsarbeit verändert?</strong></p>
<p>Sie haben das Instrumentarium der Öffentlichkeitsarbeit erweitert im Sinne dessen, was ich eingangs zu den Chancen ausgeführt habe.  Dafür mussten wir allerdings nicht das „Grundgesetz der Öffentlichkeitsarbeit der SKD“ verändern, denn mit einer immensen Fülle an Pressemitteilungen, Veranstaltungen, museumspädagogischen und Marketing-Aktivitäten bemühen wir uns ohnehin, aufgeschlossen, transparent in unserem Tun und ein ansprechender Mittler zur Kunst zu sein. Hier auch liegen nach wie vor die Schwerpunkte der Kommunikation. Wenn bestimmte Fernsehnachrichtenformate immer noch Millionen Menschen erreichen, und wir darin Berücksichtigung finden, dann macht das die Verhältnisse deutlich. Aber man muss das eine beibehalten, ohne das andere zu unterlassen. Wir müssen uns der Realität stellen und die Menschen eben überall dort zu erreichen suchen, wo sie erreichbar sind. Die Sendeanstalten und Redaktionen selbst verhalten sich ja ebenso.</p>
<p><strong>Wie sehen Sie die Zukunft der Sozialen Medien für Museen?</strong></p>
<p>Das kann ich nicht vorhersagen. Die Frage ist aber meines Erachtens zu eng gefasst, denn es geht letztlich nicht um die Zukunft der Sozialen Medien für die Museen, sondern zum Beispiel um Debatten, die Frank Schirrmacher mit seinem umstrittenen Buch „Payback“ angestoßen hat. Ich weiß nicht, wohin die Reise geht, ob vielleicht eines Tages die eine Gesellschaft prägenden geistigen Eliten, zu denen auch die Direktoren und Wissenschaftler von Museen zählen, dazu beitragen, dass etwa das Lesen eines Dossiers in der „ZEIT“ einem neuen Zeitgeist entspricht. Mag sein, eine Bevölkerungsmehrheit schätzt statt schneller unrecherchierter Medienberichte wieder mehr die differenzierten, fundierten Nachrichten angestellter Redakteure, denen man dafür wieder den Raum gegeben hat. Und dann fehlte vermutlich die Zeit für stundenlange bzw. tägliche Aufenthalte im Netz in social communities. Vielleicht werden viel mehr Menschen als heute Musik hören und vor allem selbst musizieren,  sich mit bildender Kunst auseinandersetzen und viel Zeit im Museum verbringen, mehr anspruchsvolle Literatur lesen und Philosophie studieren. Wer weiß? Vielleicht strebt man nach Bildung, Erziehung, nach Substanz so sehr, dass man einfach keine Zeit mehr hat für Social Media? Vielleicht wird es eines Tages nicht mehr wichtig sein, wer soundsoviele Sekunden früher eine Nachricht von einer Bundespräsidentenwahl getwittert hat, und stattdessen findet man es wichtig, die Wahlgänge in der Bundesversammlung über die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu verfolgen und hält es einfach aus, auf die Verkündigung des Wahlergebnisses ebendort zu warten. Ein weites Feld.  Welche Bedeutung die sozialen Medien in der Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft auch immer haben werden, die Museen werden sich darauf einzustellen wissen.</p>
<p><strong>Wir danken Ihnen für das Gespräch!</strong><strong></strong></p>
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