Quick Response Codes (QR Codes) bieten eine sehr effiziente Möglichkeit, Objekte im physischen Raum mit digitalen Inhalten zu verknüpfen. Die quadratische Grafik eines QR Codes kann in fast beliebiger Größe auf Objektbeschriftungen, Schildern, Plakaten, Wänden usw. angebracht werden. Verfügt der Besucher über ein internetfähiges Smartphone und hat einen kostenlosen QR-Scanner installiert, gelangt er über den QR Code zu einem online verfügbaren Informationsangebot (Texte, Bilder, Audio, Video …).
Übersicht:
- QR Schnitzeljagd zur Ausstellung Heinrich Hertzim Deutschen Museum, Bonn
- Der Central Park als virtuelles Freilicht-Museum
- QR Codes im Derby Museum
- Kunst im öffentlichen Raum in Frankfurt
- QR Codes zur Stirling-Ausstellung der Staatsgalerie Stuttgart
- QR-gestützte Führung zum Neubau des Museum for Human Rights, Winnipeg
Siehe auch unsere Blogbeiträge zu diesem Thema.
QR-Codes werden zum Teil auch bei Augmented Reality-Projekten eingesetzt. Siehe unsere Zusammenstellung und Blogbeiträge zu diesem Thema.
HzCachingTour zur Ausstellung Heinrich Herz des Deutschen Museums
Im Stadtraum sind QR-Codes verteilt, die von den Besuchern wie in einer Schnitzeljagd gesucht werden müssen. Über die QR-Codes werden Informationen von einer Ausstellungswebsite abgerufen.
Eine Projektbeschreibung findet sich im Blog zur Ausstellung.
World Park – der Central Park in New York wird zum virtuellen Museum
Im Park wurden große Schilder mit QR-Codes verteilt, die historische Dokumente und Informationen mobil zugänglich machen. Zum Teil werden die Bilder als Augmented Reality über den Video-Stream des Smartphones geblendet.
Screenshot aus der Projektbeschreibung der Agentur Magma.
Einen guten Eindruck vermittelt das folgende Video:
Pilotprojekt: QRpedia – Wikipedia-Artikel zu Objekten
Über die Website http://qrpedia.org/ können Museen QR Codes erzeugen, über die Nutzer Wikipedia-Artikel in ihrer jeweiligen Sprache aufrufen können. In einem Pilotprojekt wurde der Einsatz im Museum im Derby Museum getestet. Wie dies in der Praxis funktioniert, zeigt das folgende Video:
Weitere Materialien zu diesem Projekt finden sich in unserer Storify-Sammlung.
Pilotprojekt: Kunst im öffentlichen Raum
Das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main hat 23 Kunstwerke in den Grünanlagen des ehemaligen Stadtrings mit QR Codes ausgestattet. Wie das Projekt funktioniert, zeigt sehr schön der folgende Beitrag des Hessischen Rundfunks:
Das Vorhaben versteht sich als Pilotprojekt. Bewährt sich das System, könnte es auf alle Skulpturen, Denkmäler, Brunnen im öffentlichen Raum ausgeweitet werden. Der größte Aufwand ist dabei sicherlich die solide Beschilderung, die Informationen stehen auf der Website Kunst im öffentlichen Raum Frankfurt zum Teil schon bereit.
QR Codes an Gebäuden, begleitend zur Ausstellung James Frazer Stirling
Die Ausstellung James Frazer Stirling. Notes from the Archives. Krise der Moderne (1. Oktober 2011 – 15. Januar 2012) findet an der Stuttgarter Museumsmeile statt, also an einem Ort, an dem eine ganze Reihe von Projekten des britischen Architekten realisiert wurden. Die Staatsgalerie Stuttgart hat diese Konstellation zum Anlass genommen, über QR Codes an zwölf Stationen im Stadtraum Informationen aus der Ausstellung abrufbar zu machen.
Museum for Human Rights, Winnipeg
Führung mit QR Codes zum Neubau des Museums
In Winnipeg, Kanada, entsteht zur Zeit für 310 Millionen Dollar der spektakuläre Neubau des Canadian Museum for Human Rights. Während der mehrjährigen Bauphase können Interessenten sich über QR Codes, die an der Umgrenzung der Baustelle angebracht sind, Informationen zu diesem Projekt auf ihr Smartphone holen. Das folgende Video der Zeitung Winnipeg Free Press zeigt, wie das funktioniert.
Offensichtlich geht es vor allem darum, Audio-Clips abzuspielen. Die Umsetzung der aufgerufenen Internetseiten wirkt da etwas improvisiert. Ohne großen Aufwand hätte man beispielsweise die Audiobeiträge mit Standbildern über das geplante Gebäude versehen können.
Weitere Beispiele folgen in Kürze, Vorschläge und Hinweise sind jederzeit willkommen!





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